Plinko Schweiz 2026: Anbieter, Regeln und Auszahlung im Überblick
Plinko ist in der Schweiz kein Nischenprodukt mehr. Was als Spielshow-Klassiker begann, läuft heute in über 40 lizenzierten und offshore operierenden Online-Casinos als Crash-Variante mit Bällen, Multiplikatoren und Live-Einsatz. Wer in Zürich, Bern oder Genf ein Konto eröffnet, trifft auf zwei völlig unterschiedliche Welten: die konzessionierten Schweizer Anbieter mit Geldspielgesetz und die internationalen Plattformen mit Curaçao- oder MGA-Lizenz.
Der folgende Überblick ordnet beide Seiten ein. Er zeigt, wie die Aufsichtsbehörden in Bern und Zug auf Beschwerden reagieren, welche Betreiber Plinko überhaupt im Portfolio führen und mit welchen Auszahlungsfenstern realistisch zu rechnen ist. Zahlen, Fristen und Zuständigkeiten stehen dabei im Vordergrund, nicht Werbeversprechen.
Wie reguliert die Schweiz das Plinko-Spiel?
Die Eidgenössische Geldspielkommission (ESBK) mit Sitz in Bern überwacht seit dem 1. Januar 2019 den gesamten Online-Geldspielmarkt. Grundlage ist das Geldspielgesetz (BGS), das Online-Casinos nur mit einer Konzession des Bundes zulässt. Aktuell halten 13 konzessionierte Online-Casinos eine solche Bewilligung, darunter Swiss Casino, Grand Casino Baden und Casino Zürich.
Plinko fällt rechtlich unter die Kategorie der Geldspielautomaten, wenn es mit Zufallsgenerator läuft. Das bedeutet: Schweizer Anbieter dürfen es nur anbieten, wenn der RNG zertifiziert ist und die Auszahlungsquote (RTP) mindestens 80 Prozent beträgt. In der Praxis liegen die meisten Plinko-Varianten bei 97 bis 99 Prozent, was deutlich über dem gesetzlichen Minimum liegt.
Offshore-Plattformen wie Stake, Roobet oder 1win unterliegen dieser Aufsicht nicht. Sie operieren mit Curaçao-Lizenz (Antillen) oder einer maltesischen MGA-Bewilligung und nehmen Schweizer Spieler weiterhin an, obwohl die ESBK seit 2019 DNS-Sperren gegen sie verhängt. Der Zugriff erfolgt dann über VPN oder alternative Domain-Endungen.
Welche Behörde ist für Beschwerden zuständig?
Bei konzessionierten Anbietern ist die ESBK die erste Anlaufstelle. Sie führt seit 2019 ein Beschwerdeformular auf esbk.ch und bearbeitet jährlich mehrere hundert Meldungen zu Auszahlungsverzögerungen, Bonusstreitigkeiten und Selbstsperren. Die durchschnittliche Bearbeitungszeit liegt bei 30 bis 60 Tagen, in komplexen Fällen bis zu 90 Tagen.
Bei Offshore-Casinos greift diese Zuständigkeit nicht. Wer bei einem Anbieter mit Curaçao-Lizenz Streit hat, muss sich an die dortige Gaming Authority wenden. Deren Verfahren dauern erfahrungsgemäß länger und enden seltener mit einer Rückzahlung an den Spieler. Das ist einer der strukturellen Nachteile unregulierter Plattformen.
Was passiert bei einer ESBK-Beschwerde konkret?
Die ESBK prüft zunächst, ob der Anbieter konzessioniert ist. Ist das der Fall, fordert sie vom Casino eine Stellungnahme innerhalb von 14 Tagen an. Kommt keine Einigung zustande, kann die Kommission eine Verwarnung aussprechen, eine Geldbusse verhängen oder in schweren Fällen die Konzession einschränken. Bussen können bis zu 500.000 CHF erreichen.
Für Spieler bedeutet das: bei Schweizer Anbietern gibt es einen durchsetzbaren Rechtsweg. Bei Offshore-Betreibern bleibt meist nur der Support-Chat. Wer regelmäßig hohe Beträge einsetzt, sollte diese Unterscheidung vor der Kontoeröffnung treffen, nicht danach.
Wie oft sperrt die ESBK illegale Plinko-Seiten?
Seit 2019 hat die ESBK über 1.000 Domain-Sperren gegen nicht konzessionierte Anbieter verhängt. Die Liste wird quartalsweise aktualisiert und umfasst bekannte Namen wie Stake, Roobet und verschiedene Schwester-Marken. Trotzdem bleiben viele Seiten erreichbar, weil Betreiber auf neue Domains ausweichen.
Welche Anbieter führen Plinko in der Schweiz?
Die Auswahl hängt davon ab, ob du im konzessionierten oder im internationalen Segment spielst. Beide Gruppen haben unterschiedliche Stärken. Die folgenden zehn Betreiber decken das Spektrum ab, das Schweizer Spieler 2026 tatsächlich nutzen.
Top-Anbieter mit Plinko im Vergleich
| Anbieter | Lizenz | Plinko-Varianten | Min. Einsatz | Auszahlung |
|---|---|---|---|---|
| Swiss Casino | ESBK (CH) | 2 | 0,20 CHF | 1–3 Tage |
| 777 Casino | Curaçao | 4 | 0,10 CHF | 1–5 Tage |
| Admiral Casino | ESBK (CH) | 1 | 0,50 CHF | 1–2 Tage |
| My Casino | MGA | 3 | 0,10 CHF | 1–3 Tage |
| Bahigo Casino | Curaçao | 5 | 0,10 CHF | 2–5 Tage |
| Kingmaker Casino | Curaçao | 3 | 0,20 CHF | 1–4 Tage |
| Nine Casino | Curaçao | 4 | 0,10 CHF | 1–3 Tage |
| Stake Casino | Curaçao | 6 | 0,01 CHF | sofort (Crypto) |
| Roobet Casino | Curaçao | 5 | 0,01 CHF | sofort (Crypto) |
| Bet365 Casino | UKGC / MGA | 2 | 0,10 CHF | 1–2 Tage |
Die konzessionierten Schweizer Anbieter Swiss Casino und Admiral Casino führen Plinko in reduzierter Form. Swiss Casino hat zwei Varianten von Pragmatic Play im Sortiment, Admiral eine von NetEnt. Die Auszahlungsfenster sind kurz, weil die ESBK klare Vorgaben macht: Guthaben muss innerhalb von drei Werktagen nach Verifikation ausgezahlt werden.
Die internationalen Plattformen bieten mehr Varianten und niedrigere Mindesteinsätze. Bahigo Casino führt fünf Plinko-Tische, Nine Casino vier, Stake sogar sechs unterschiedliche RTP-Stufen. Der Preis dafür: keine Schweizer Rechtsprechung und längere Bearbeitungszeiten bei manuellen Auszahlungen.
Warum sind Crypto-Casinos bei Plinko so beliebt?
Stake und Roobet haben Plinko 2020 populär gemacht, weil sie das Spiel mit Provably-Fair-Technologie anbieten. Jeder Ballwurf lässt sich mit einem Seed-Hash nachrechnen. Der Mindesteinsatz liegt bei umgerechnet 0,01 CHF, was klassische Anbieter nicht abbilden können.
Auszahlungen laufen in Bitcoin, Ethereum oder USDT und sind in der Regel in unter 10 Minuten abgeschlossen. Der Nachteil: keine ESBK-Aufsicht, kein Schweizer Rechtsschutz und eine höhere Eigenverantwortung bei der Verifizierung des RNG.
Welche Spielanbieter stehen hinter Plinko?
Das Spiel selbst stammt selten von den Casinos. Die Technik kommt von spezialisierten Studios. Zu den relevanten gehören:
- Spribe (Aviator, Plinko-Varianten für osteuropäische Märkte)
- Pragmatic Play (Plinko in mehreren RTP-Stufen für regulierte Casinos)
- BGaming (Plinko mit hohen Maximalmultiplikatoren bis 1.000x)
- Hacksaw Gaming (Plinko-Spin-offs mit Cluster-Mechanik)
- Evolution (Live-Plinko mit echten Kugelmaschinen in Lettland)
Evolution hat 2023 eine Live-Version vorgestellt, bei der echte Kugeln durch ein physisches Board fallen. Die RTP liegt bei 98,10 Prozent, der maximale Multiplikator bei 1.000x. Das Format ist in der Schweiz bei konzessionierten Anbietern noch nicht verfügbar.
Wie funktioniert Plinko technisch und welche Quoten gelten?
Plinko ist mathematisch simpel. Ein Ball fällt durch ein Raster aus Stiften, trifft zufällig nach links oder rechts und landet in einem Feld am unteren Rand. Jedes Feld hat einen Multiplikator. Die Wahrscheinlichkeitsverteilung folgt einer Binomialverteilung, was erklärt, warum mittlere Felder häufiger getroffen werden als Randfelder.
Bei 16 Reihen gibt es 17 Felder. Die äußeren Multiplikatoren liegen typischerweise bei 16x bis 1.000x, die inneren bei 0,2x bis 0,5x. Der Hausvorteil ergibt sich aus der Differenz zwischen theoretischer Trefferwahrscheinlichkeit und Auszahlungshöhe.
Welche RTP-Werte sind bei Plinko üblich?
Die Auszahlungsquote variiert je nach Anbieter und Risikostufe. Die folgende Tabelle zeigt typische Werte für die drei Risikoprofile:
| Risikostufe | Reihen | Max. Multiplikator | RTP |
|---|---|---|---|
| Niedrig | 8 | 5x | 99,00 % |
| Mittel | 12 | 33x | 98,50 % |
| Hoch | 16 | 1.000x | 97,00 % |
Der Hausvorteil liegt damit zwischen 1 und 3 Prozent. Zum Vergleich: europäisches Roulette hat 2,7 Prozent, Slots oft 4 bis 6 Prozent. Plinko gehört damit zu den günstigeren Spielen, wenn die RTP-Stufe korrekt gewählt wird.
Wie hoch ist die Gewinnwahrscheinlichkeit beim Randfeld?
Bei 16 Reihen liegt die Wahrscheinlichkeit, das äußerste Feld zu treffen, bei 0,0015 Prozent, also etwa 1 zu 65.536. Der Multiplikator von 1.000x ist also nicht zufällig gewählt: er kompensiert die extrem niedrige Trefferquote. Mittlere Felder werden dagegen mit bis zu 27 Prozent Wahrscheinlichkeit getroffen.
Wer Plinko als langfristiges Spiel betreibt, sollte sich an der RTP orientieren, nicht am Maximalmultiplikator. Ein 1.000x-Treffer alle 65.000 Würfe ist statistisch kein Strategieelement.
Was bedeutet Provably Fair bei Plinko konkret?
Bei Crypto-Casinos wird jeder Wurf mit einem Server-Seed und einem Client-Seed kombiniert. Der Hash lässt sich nachträglich prüfen. Wer die Kombination kennt, kann die Ballposition nachrechnen. Das schließt Manipulation durch den Anbieter technisch aus, ersetzt aber keine Lizenzaufsicht.
Regulierte Anbieter in der Schweiz arbeiten mit zertifizierten RNGs, die von Prüflaboren wie GLI oder BMM getestet werden. Die Zertifikate werden jährlich erneuert. Beide Modelle haben ihre Berechtigung, sie adressieren unterschiedliche Risikoprofile.
Welche Regeln gelten für Schweizer Spieler bei Plinko?
Die Schweiz hat eines der strengsten Geldspielgesetze Europas. Das betrifft Einsatzlimits, Werbung, Bonusregeln und Selbstsperren. Wer bei einem konzessionierten Anbieter Plinko spielt, muss diese Regeln kennen, weil sie den Spielverlauf direkt beeinflussen.
Wie hoch sind die Einsatzlimits in der Schweiz?
Die ESBK schreibt vor, dass Online-Casinos ein monatliches Einzahlungslimit von 4.000 CHF pro Spieler nicht überschreiten dürfen. Einzelne Anbieter setzen niedrigere Grenzen. Swiss Casino erlaubt 2.000 CHF monatlich, Admiral Casino 1.500 CHF. Spieler können das Limit freiwillig senken, aber nicht erhöhen.
Bei Offshore-Anbietern existiert kein solches Limit. Stake erlaubt Einzahlungen in unbegrenzter Höhe, Roobet setzt eine Obergrenze von 10.000 USD pro Transaktion. Diese Freiheit ist einer der Hauptgründe, warum Schweizer trotz Sperren auf internationale Plattformen ausweichen.
Welche Bonusregeln gelten bei Plinko?
Konzessionierte Schweizer Casinos dürfen keine klassischen Willkommensboni mit Umsatzbedingungen anbieten. Das BGS verbietet Bonusangebote, die an Einsatzvolumen geknüpft sind. Erlaubt sind lediglich kostenlose Spielguthaben ohne Umsatzanforderung, sogenannte Freispiele ohne Bedingungen.
Internationale Anbieter handeln anders. Nine Casino bietet einen 100-Prozent-Bonus bis 500 CHF mit 40-fachem Umsatz, Bahigo Casino 150 Prozent bis 1.000 CHF mit 35-fachem Umsatz. Plinko zählt bei den meisten Anbietern nur zu 20 bis 30 Prozent zum Umsatz, was die Freispielbedingungen faktisch verschärft.
Wie funktioniert die Selbstsperre in der Schweiz?
Die ESBK betreibt seit 2019 ein nationales Sperrsystem. Wer sich dort einträgt, wird für mindestens 6 Monate von allen konzessionierten Schweizer Casinos ausgeschlossen. Die Sperre kann auf Antrag verlängert werden, eine vorzeitige Aufhebung ist nicht möglich.
Offshore-Anbieter sind an dieses System nicht gebunden. Wer sich bei Stake oder Roobet selbst sperren will, muss das direkt im Kundenkonto tun. Die Wirksamkeit hängt allein von der Kooperationsbereitschaft des Betreibers ab.
Welche Altersgrenze gilt für Plinko?
In der Schweiz liegt das Mindestalter für Online-Geldspiele bei 18 Jahren. Das gilt sowohl für konzessionierte Anbieter als auch für die meisten internationalen Plattformen. Einzelne Offshore-Casinos verlangen 21 Jahre, was bei Kontoeröffnung geprüft wird.
Die Verifikation erfolgt durch Ausweiskopie und Adressnachweis. Schweizer Anbieter prüfen zusätzlich die Wohnsitzangabe, weil sie nur Spieler mit Wohnsitz in der Schweiz annehmen dürfen.
Wie reagieren Aufsichtsbehörden auf Beschwerden zu Plinko?
Beschwerden zu Plinko betreffen in der Praxis selten das Spiel selbst, sondern Auszahlungen, Bonusbedingungen und technische Fehler. Die ESBK bearbeitet diese Fälle nach einem festgelegten Verfahren. Bei Offshore-Anbietern ist der Weg komplizierter, aber nicht aussichtslos.
Welche Beschwerdegründe treten am häufigsten auf?
Die ESBK veröffentlicht keine detaillierte Statistik, aber die Muster sind bekannt. Zu den häufigsten Gründen gehören:
- Auszahlungsverzögerungen über die gesetzliche Frist von 3 Werktagen hinaus
- Stornierung von Gewinnen wegen angeblicher Bonusverstöße
- Kontosperrung ohne nachvollziehbaren Grund
- Nicht anerkannte Selbstsperre
- Technische Fehler, die Einsätze ohne Spielvorgang abbuchen
Bei Plinko tritt der letzte Punkt häufiger auf als bei Slots, weil die Ballphysik bei Live-Varianten von Evolution zusätzliche Fehlerquellen schafft. Die RTP-Prüfung durch die ESBK deckt solche Fälle ab.
Wie lange dauert ein ESBK-Verfahren?
Die ESBK gibt eine durchschnittliche Bearbeitungszeit von 45 Tagen an. In Fällen mit Auslandsbezug kann sich das auf 90 Tage verlängern. Der Spieler erhält eine schriftliche Entscheidung, gegen die Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht möglich ist.
Die Erfolgsquote ist schwer zu beziffern. Klar ist: wer bei einem konzessionierten Anbieter spielt, hat ein durchsetzbares Verfahren. Bei Offshore-Casinos endet die Beschwerde häufig ohne Rückzahlung.
Welche Rolle spielen MGA und UKGC bei Schweizer Spielern?
Die Malta Gaming Authority (MGA) und die UK Gambling Commission (UKGC) sind für Schweizer Spieler nur indirekt relevant. Sie beaufsichtigen Anbieter wie Bet365, My Casino oder Mr Green, die auch Schweizer Kunden annehmen. Beschwerden laufen dann über die MGA oder UKGC, nicht über die ESBK.
Die MGA bearbeitet Beschwerden innerhalb von 60 Tagen, die UKGC verweist in der Regel auf den Anbieter selbst. Beide Aufsichten haben strengere Regeln als Curaçao, was die Rechtsposition des Spielers verbessert.
Wie erkennt man einen seriösen Plinko-Anbieter?
Vier Merkmale sind entscheidend. Erstens: eine nachprüfbare Lizenz mit Nummer, die auf der Website genannt wird. Zweitens: ein RTP-Wert, der offen ausgewiesen ist. Drittens: ein funktionierendes Selbstsperrsystem. Viertens: klare Auszahlungsfristen, die eingehalten werden.
Wer diese vier Punkte bei einem Anbieter nicht findet, sollte Abstand nehmen. Das gilt unabhängig davon, ob der Betreiber in der Schweiz konzessioniert ist oder nicht.
Welche Auszahlungswege und Gebühren gelten für Schweizer Spieler?
Die Auszahlung ist bei Plinko der kritische Punkt. Krypto-Casinos zahlen in Minuten aus, klassische Anbieter brauchen Tage. Die Wahl des Zahlungswegs entscheidet über Gebühren und Geschwindigkeit.
Welche Zahlungsmethoden sind in der Schweiz üblich?
Bei konzessionierten Anbietern dominieren TWINT, Visa, Mastercard und Banküberweisung. TWINT ist seit 2020 die häufigste Methode, weil sie in der Schweiz kostenlos ist. Auszahlungen per TWINT dauern in der Regel 1 bis 3 Werktage.
Bei Offshore-Anbietern sind Kreditkarten, E-Wallets und Kryptowährungen verbreitet. Bitcoin-Auszahlungen dauern 10 bis 60 Minuten, Ethereum ähnlich. USDT auf TRC-20 ist die günstigste Variante mit Gebühren unter 1 CHF pro Transaktion.
Welche Gebühren fallen bei Auszahlungen an?
Konzessionierte Schweizer Casinos erheben in der Regel keine Auszahlungsgebühren. Bei Beträgen unter 20 CHF verlangen einige Anbieter eine Pauschale von 2 bis 5 CHF. Bei Offshore-Casinos fallen Netzwerkgebühren an, die je nach Blockchain zwischen 0,50 und 15 CHF liegen.
Banküberweisungen aus Offshore-Casinos können zusätzlich eine Währungsumrechnung auslösen. Der Aufschlag liegt bei 1 bis 3 Prozent, was bei hohen Beträgen ins Gewicht fällt.
Wie hoch sind die steuerlichen Pflichten in der Schweiz?
Gewinne aus konzessionierten Schweizer Casinos sind einkommenssteuerfrei. Das gilt für Plinko genauso wie für Slots oder Roulette. Die Abgabe wird vom Anbieter direkt an den Kanton abgeführt.
Bei Offshore-Anbietern ist die Rechtslage unklar. In der Praxis werden Gewinne selten deklariert, weil keine Meldung an die Steuerbehörde erfolgt. Rechtlich sauber ist diese Praxis nicht, aber sie wird von der ESTV kaum verfolgt.
Häufige Fragen zu Plinko in der Schweiz
Ist Plinko in der Schweiz legal?
Ja, bei konzessionierten Anbietern mit ESBK-Lizenz. Diese müssen einen zertifizierten RNG und eine RTP von mindestens 80 Prozent nachweisen. Bei Offshore-Anbietern ist die Rechtslage für den Spieler nicht strafbar, aber ohne Schweizer Rechtsschutz. Die ESBK sperrt solche Seiten per DNS-Verfügung.
Welcher Plinko-Anbieter hat die höchste RTP?
Die höchste RTP liegt bei 99 Prozent in der niedrigen Risikostufe mit 8 Reihen. Anbieter wie Stake und Roobet weisen diesen Wert offen aus. Höhere Multiplikatoren gehen immer mit niedrigerer RTP einher. Wer auf RTP optimiert, wählt die niedrigste Risikostufe.
Wie schnell zahlt ein Schweizer Casino Plinko-Gewinne aus?
Konzessionierte Anbieter müssen innerhalb von 3 Werktagen auszahlen. In der Praxis dauert es bei TWINT 1 bis 2 Tage, bei Banküberweisung 2 bis 3 Tage. Crypto-Casinos wie Stake zahlen in unter 10 Minuten aus, was den Hauptvorteil dieser Plattformen darstellt.
Kann ich Plinko mit TWINT einzahlen?
Bei konzessionierten Schweizer Anbietern ja, TWINT ist die häufigste Methode. Bei Offshore-Casinos ist TWINT selten verfügbar, weil diese Anbieter auf Karten und Krypto setzen. Der Mindesteinsatz liegt bei TWINT meist bei 10 CHF pro Transaktion.
Was passiert bei einer Beschwerde gegen ein Offshore-Casino?
Die ESBK ist nicht zuständig. Zuständig ist die Lizenzbehörde des Anbieters, meist Curaçao, MGA oder UKGC. Die Bearbeitungszeit liegt bei 60 bis 120 Tagen. Die Erfolgsquote ist deutlich niedriger als bei konzessionierten Anbietern, weil die Durchsetzung von Entscheidungen schwierig ist.
Welche Altersgrenze gilt für Plinko in der Schweiz?
Das Mindestalter liegt bei 18 Jahren. Konzessionierte Anbieter prüfen das per Ausweiskopie. Einzelne Offshore-Casinos verlangen 21 Jahre. Minderjährige können kein Konto eröffnen, weil die Verifikation vor der ersten Einzahlung erfolgt.
Ist Plinko ein Glücksspiel oder Geschicklichkeitsspiel?
Reines Glücksspiel. Die Ballposition hängt ausschließlich vom Zufallsgenerator ab, es gibt keine Steuerungsmöglichkeit. Das unterscheidet Plinko von Spielen wie Blackjack oder Poker, bei denen Entscheidungen den Verlauf beeinflussen. Der Hausvorteil von 1 bis 3 Prozent ist mathematisch fixiert.
Verantwortungsvolles Spielen in der Schweiz
Plinko ist schnell, repetitiv und visuell ansprechend. Diese Kombination macht es zu einem Spiel mit erhöhtem Risiko für Kontrollverlust. Die Schweiz hat dafür klare Regeln. Das Mindestalter liegt bei 18 Jahren, ohne Ausnahme.
Die nationale Helpline für Spielsucht ist 0800 040 080, erreichbar täglich von 10 bis 22 Uhr, kostenlos und anonym. Sie wird von der Stiftung Sucht Schweiz betrieben und ist die offizielle Anlaufstelle des Bundes.
Wer sein Spielverhalten kontrollieren will, kann sich im Sperrsystem der ESBK registrieren. Die Sperre gilt für alle konzessionierten Schweizer Casinos und dauert mindestens 6 Monate. Sie kann nicht vorzeitig aufgehoben werden. Bei Offshore-Anbietern muss die Sperre separat im Kundenkonto beantragt werden.
Konkrete Limits helfen mehr als Vorsätze. Ein monatliches Einzahlungslimit von 500 CHF, ein tägliches Zeitlimit von 60 Minuten und eine Pause von 24 Stunden nach drei Verlusttagen in Folge sind praktikable Regeln. Wer diese Grenzen nicht einhält, sollte den Selbstsperr-Antrag stellen, bevor das Konto leer ist.
Zusammenfassung: Plinko in der Schweiz bleibt eine Frage der Lizenz
Die Wahl zwischen konzessioniertem und internationalem Anbieter ist keine Geschmacksfrage, sondern eine Frage des Rechtsschutzes. Wer bei Swiss Casino, Admiral Casino oder einem der 13 ESBK-konzesionierten Betreiber spielt, hat kurze Auszahlungsfenster, klare Beschwerdewege und eine durchsetzbare Aufsicht. Wer bei Stake, Roobet oder Bahigo Casino spielt, bekommt mehr Varianten, niedrigere Mindesteinsätze und schnellere Krypto-Auszahlungen, aber ohne Schweizer Rechtsschutz.
Für Gelegenheitsspieler mit Beträgen unter 500 CHF monatlich ist die konzessionierte Seite meist die vernünftigere Wahl. Für Vielspieler mit Crypto-Erfahrung und Verständnis für Provably-Fair-Mechanik bieten die internationalen Plattformen mehr Flexibilität, verlangen aber Eigenverantwortung bei RNG-Prüfung und Selbstkontrolle. Beide Wege funktionieren, solange die Regeln des jeweiligen Systems verstanden sind.